Montag, 27. April 2009

Townsville - Magnetic Island

Wieder 1 Station weiter... Das leben ist schon etwas anders aus dem Rucksack fuer so lange Zeit. Jeden Tag alles auspacken und wieder einpacken. Das wuerde ich so als den groessten Nachteil meines Reiselebens betrachten.

Dafuer hatte ich einen wunderschoenen Tag am Yongala Schiffswrack. Von Magnetic Island muss man etwa 3 Stunden mit dem Boot fahren um zu diesem Wrack zu kommen. Von der Oberflaeche konnten wir dann noch nichts erkennen da das Wrack auf etwa 27m Tiefe liegt. Sobald mann aber einige Meter unter der Oberflaeche ist erkennt man die Umrisse des 1911 gesunkenen Schiffes.
Das Schiff ist ueber 100m lang und waehrend der letzten fast 100 Jahre hat sich ein kuenstliches Riff darin gebildet.


So viele Fische habe ich noch nie auf einem Haufen gesehen... Einfach umwerfend!


Auge um Auge mit den Stachelrochen die sich im Grund vergraben haben. AWESOME, wie die Aussies sagen :-)


Dieser Ort ist auch bekannt fuer Wasserschlangen, die dann auch nicht lange auf sich warten lassen.


Auf dem Aufstieg gruesst uns freundlich die Schildkroete die nur ca 1m neben mir vorbei schwimmt.


Das Hostel ist direkt am Meer gebaut der untenstehende Ausblick von der Bushaltestelle dekt sich inetwa mit dem vom Fruehstueckstisch, laesst sich doch sehen.

Nach 3 Tagen auf der Insel verlasse ich Townsville richtung Mission Beach.

1770 bis Airlie Beach - Whitesunday Island

Hmm letztes mal habe ich noch erwahent dass ich nach 1770 fahre. Das Hostel war klein und herzig. Dort bin ich dann 1 Nacht geblieben bevor ich am naechsten Tag mit dem Nachtbus nach Airlie Beach weiter gefahren bin.

Airlie Beach besteht aus 1 Hauptstrasse die ca 500m lang ist. Gibt aber alles notwendige da, bis au Natelempfang... (ein Thema fuer sich in Australien)

Am naechsten Morgen steht mein Segeltrip auf dem Programm. 3 Tage auf der Kiana (14 Passagiere und 4 Crewmitglieder).






Am 1. Tag fahren wir zum Whiteheavenbeach. 4. haeufigstes Fotoobjekt von Australien!
Auf dem Weg dahin findet das Tauchbreafing statt.



Am 2. Tag muessen wir bereits um 5.30 aus den Federn. Fuer mich war die erste Nacht auf einem Schiff definitiv gewoehnungsbeduertig. Alles schaukelt die ganze Zeit und es ist ziemlich eng. 1. Tauchgang ist dann noch in denn Whitesunday's danach machen wir auf zum aeusseren Great Barrier Reef.
Highlight waren definitiv die Bullsharks die wir zu gesicht bekommen haben. Ebenfalls gesehen haben wir einen Mantarochen und verschiedene Schildkroeten :-)






Nach 3 Tagen sind wir dann abends voller Eindruecke wieder in den Hafen eingelaufen. Am 3. Tag hatten wir dann doch noch das Glueck dass wir segeln konnten, da der Wind aufgefrischt hatte :-)



Wow, das war ein Trip!

Donnerstag, 16. April 2009

Hervey Bay - Fraser Island

6.50 Briefing fuer die Self Drive Safari. 10 Personen, 1 Auto inklusive Karte und Essen fuer 3 Tage... Dies ist die Ausgangslage fuer unseren Trip nach Fraser Island. Nachdem alles im Auto verstaut ist machen wir uns auf den Weg.


1. Tag Ziel Aussichtspunkt Lake Wabby. Die Strasse ist holprig und wir kommen mit nur etwa 15-20 km pro Stunde voran... Somit dauert alles etwas laenger. Danach machen wir uns zuegig auf zu unserem Campingort damit wir die Zelte noch bei Tageslicht aufstellen koennen.



Da ein Teil der Strecken jeweils am Strand war muessen wir uns an einen durch die Gezeiten gegebenen Zeitplan halten. Das bedeutet am 2. Tag Aufbruch bei Sonnenaufgang... Nach laengerer Fahrt sind wir dann endlich am Ziel, Champangn Pools. Diese Fuellen sich bei Flut mit Wasser und wir koennen baden (praktisch, da es hier keine Duschen gibt) :-)

Auf dem Rueckweg kommen wir noch an einem Schiffswrack vorbei.


Am 3, Tag besuchen wir den bekannten Lake McKenzie. Endlich - die Sonne siegt!


Zurueck auf dem Festland erzaehlt man uns dass wir das einzige Auto ohne Beschaedigung sind. Sie sind doch nicht so ohne diese Self Drive Safaris... Ebenfalls sind wir die ersten die nach ca 1 Monat regen mal wiede die Sonne sehen konnten :-) Das laesst hoffen das es so bleibt fuer die naechsten Tage.

Am naechsten Tag gehts mit dem Greyhound richtung 1770 weiter.

4 Naechte in Noosa

Das Wetter hat sich langsam etwas gebessert so dass Strand und National Park Spaziergang fuer die ersten 2 Tage auf dem Programm stand.



Ostersonntag habe ich dann im Australia Zoo verbracht. Ist irgendwie noch beeindruckend wie praesent Steve Irwin auch nach seinem Tod hier noch ist. Die Krokodil Show wird nun von seiner Frau gestaltet.

Morton Island - oder doch nicht???

Bis Montag 4 Uhr steht nicht fest ob der Trip am Dienstag stattfinden kann. Die Insel war in den vergangenen zwei Wochen wegen Zykonen und unpassierbaren Waldwegen (in etwa so fuehlt es sich auf der Sandinsel an) geschlossen...
Der Regen nimmt kein Ende und somit war auch der gesamte 1. Tag komplett verregnet. Highlight waren die 2 Delphine die gemuetlich mit den Wellen eines Kontainerschiffes spielten.




Am 2. Tag war das Wetter besser, nach einer Surflektion gings zum Sandboarden und danach zum Schnorcheln. Leider war das Wasser immer noch ziemlich aufgewuehlt so dass wir nicht wirklich viel sehen konnten. Auch heute begleiten uns 2 Delphine auf unserer Ueberfahrt mit der Faehre.


Sonntag, 12. April 2009

Brisbane 4. - 8. April

Gemaess Aussies ist es nicht normal dass es so viel regnet in Australien wie jetzt... In Brisbane hatte ich allerdings immer mal wieder sonnige Abschnitte.
Habe mich zu Fuss dann mal ein bisschen auf Erkundungstour gemacht. Als erstes die Queens Street Mall, eine beliebte Shopping Mall. Dann weiter zu den South Banks (da kuenschtlechi Sandrstrand vo Brisbane) und einer Bootstour auf dem Fluss.

Heute stand dann ein Besuch im Lone Pine Koala Sanctuary an. Da gibts natuerlich nicht nur Koalas :-)







Dazwischen bin ich noch rasch auf Morton Island gewesen ... folgt dann im naechsten Blog

Surfers Paradise...

Mein Stop in Surfers war gepraegt vom schlechten Wetter. Der Strand war geschlossen und es regnete unaufhoerlich.





Abends bin ich dan noch im einzige Hard Rock Cafe von Australien gewesen :-)


Somit gab es nicht weiter zu tun, und ich bin am naechsten Tag direkt nach Brisbane weitergereist.

Sonntag, 5. April 2009

1. Station Ostkueste Byron Bay

Am 29. Maerz bin ich nun mit dem Flieger von Alice Springs wieder nach Sydney geflogen. Dort bin ich noch 1 Nacht geblieben und habe am naechsten Tag noch rasch Sandra in Manly besucht.

30. Maerz 10.00 pm habe ich mich dann mit den Greyhound Bus nach Byron Bay auf den Weg gemacht. Die Fahrt sollte 13 Stunden dauern. Da unser Bus irgendwo ein Leck hatte und der Regen sich bemerkbar gemacht hat, mussten wir 2 mal umsteigen und kamen dann mit fast 2 Stunden Verspaetung auch noch an.

In Byron Bay habe ich einige Kollengen aus der Schule wieder getroffen. So konnten wir uns gemeinsam zum Leuchtturm aufmachen. Kaum zurueck, begann es dann auch schon zu regenen. Gesamthaft konnten wir nur 1 der 4 Tage am Strang geniessen, weil das Wetter uns einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte.

Ebenfalls in Byron befindet sich der oestlichste Punkt von Australien.


Um dem Regen zu entkommen ging ich dann ins Reisebuero um die verbleibenden 2 Monate zu verplanen. Es warten noch viele Spannende Trips auf mich :-)

Samstag, 4. April 2009

10 Tage Outback: Adelaide to Alice Springs

Der 1. Tag beginnt so richtig fueh. Bereits um 6:30 werden Silvia und ich abgeholt. Bewaffnet mit Mueckenspray und Fliegengitter warten wir auf den Luxusbus... ;-)



Seit bereits 2 Wochen sind Silvia und ich gemeisam am Reisen... dies ist unser letzter Trip zusammen, bevor wir getrennt weiter reisen werden :-(

Unser Tourguide am Satelitentelefon und die "Expeditionsgruppe"



Der Trip fuert uns ueber Stock und Stein auf diversen Strassen gesamthaft ueber 3500km nach Alice Springs. Dies bedeutet taeglich zwischen 4 und 8 Stunden Autofahrt.


Ploetzlich, mitten im nichts halten wir an, was hat unser Ben den schon wieder gesehen? Nichts nur das Auto faerht komisch... Alles klar, ein Platten, nach einer halben Stunde "kreativer" Pause kann es dann weiter gehen...



Mitten aus dem nichts erscheint dann und wann ein verlorerner Lastwagen...



Bereits am 2. Tag werden wir mit den Aboriginies bekannt gemacht und bekommen gleich ein 5 Farbenmake-up versehen.


Richtig gesehen. Hier stehen wir grad auf jemands "Hausdach". Cooper Pedy ist groesstenteils unter der Erde bewohnt. Da hier im Sommer sehr hohe Temperaturen herschen, werden die Gebaeude meistens in den Felsen gebaut. Das kostet viel weniger und wenn man Glueck hat, stoesst man noch auf richtig wertvoll Opale die man hier so richtig teuer verkaufen kann. 95% aller Opale stammen aus dieser Region.


Ebenfalls in Cooper Pedy fand ich dieses Schild. In australischer Dimension ist die Schweiz gar nicht so weit enternt :-)


Mitten in der Wueste treffen wir auf "the pink road house". Ein Farbtupf in der sonst eher gelb-roten Umgebung.



Da ich den "real outback" Trip gebucht habe, schlafen wir immer am Lagerfeuer in sogenannten swags ohne zelte, dafuer werden wir mit einem unglaublichen Sternenhimmel entschaedigt. Statt schnell auf "flushed toilets" muss man hier halt "go behind the bush" :-) Immer mal wieder lassen die Duschen 2-3 Tage warten und wir sind schon froh wenn wir irgendwo ein Wasserloch zur Verfuegung haben...


Wo bleibt da blos das Wasser ?!?


Dafuer werden wir immer wieder mit farbpraechrtigen Sonnenauf- und Untergaengen entschaedigt.


Am 6. Tag kommen wir am geographischen Mittelpunkt von Australien an. 14km ueber Stock und Stein werden mit diesem Punkt belohnt.



Nach 7 Tagen sind wir endlich am Hoehepunkt des Trips angelangt wir sind am Ayers Rock angekommen. In bester Mittagshitze (etwa 40 Grad) umrunden wir den Uluru. Dann nach einer Erfrischung in einem Zeltplatzpool sind wir puenktlich zum Sonnenuntergang wieder zurueck. Diesen geniessen wir auf dem Dach von Auto und Anhaenger gemuetlich bei einem Bierchen und einigen Krackers...




Endlich nach 3 Tagen haben wir wieder eine Dusche!!! Was fuer ein gutes Gefuehlt wieder einmal sauber zu sein. Nach einer kurzen nacht sind wir dann puenktlich zum Sonnenaufgang wieder am Uluru...


Gegen Schluss unserer Reise kommen wir noch am Kings Kanyon vorbei. Landschaftlich nochmals eine ganz andere Formation....



Auf unserer Reise sind wir diversen wilden Tieren begegenet...




Alles ist hier etwas groesser, so auch die Termitenhuegel...